Ja, grosses passiertin Berlin. Der Bürgermeister höchstpersönlich weit eine neue virtuelle 3D Welt ein. Twinity heisst sie. Wunderbar ist alles dort. Endlich werden die alle Träume wahr. Verkaufen kann man dort, leben, erleben, alles real nachgebaut. Doch dann der Satz vom Bürgermeister selbst „wie kann man das mit einem praktischen Nutzen verbinden?“ GAU!
Oh nein! Droht dort ein unprofaner Gedanke etwas in Frage zu stellen?! Das wurde dann auch noch auf golem.de publiziert! Haben der Jochen und der Mirko sich einen Kätzer ins Haus geholt? Das kann nicht sein. Das darf nicht sein! Hat dem keiner gesagt, daß man den Grund nicht hinterfragen soll, sondern nur gut aussehen?! Schön, daß es Politiker gibt, die schon auf den ersten Blick mitdenken! Danke
Dem Jochen und dem Mirko wurde sicherlich in die Suppe gespuckt, aber mal ehrlich, ist das nciht besser so. Denn Twinity ist nur mal eben ein 125 MB Download, soll in der Premium weniger als 10 Euro pro Monat(!) kosten (also 9,99 Euro) und kommt vom Anblick und erstem testen völlig spassfrei daher.
Bitte nicht den Weblin-Fehler machen, sondern um die User kümmern. Und die kommen sicher nicht in Scharen, schon gar nicht nach dem Artikel bei golem und das ist auch gut so!
was ist denn ein kätzer?
Heisst natürlich „Ketzer“
http://de.wikipedia.org/wiki/Ketzer
vorneweg: ich bin in keinster Weise beteiligt/involviert/etc.
Ich habe lediglich Twinity als Beta-Tester ausprobiert.
Nach etwas Überlegung öffnet der Ansatz eine reale Welt digital nachzubilden ein paar interessante Möglichkeiten. Besonders im Vergleich mit rein fiktiven Welten ala Second-Life.
Bsp: Virtuell durch „meine Stadt“ (bin Berliner) zu laufen und dabei in Ecken unterwegs zu sein, die ich selbst real noch gar nicht gesehen habe ist interessant (Nicht-Großstädter können sich das vielleicht nicht vorstellen
). Besonders, wenn man dabei Läden/Galerien/Museen etc. findet, die man noch gar nicht kennt. Und auf diese Weise ist man verführt diese auch real mal zu probieren. Womit sich auch der Marketing-Ansatz von Twinity erklären dürfte.
Ist sicher diskussionswürdig, ob das Potential ausreicht und das Konzept angenommen wird – es „fühlt“ sich aber um einiges sinnvoller an, als viele andere virtuelle Welten, die sich über rein virtuelle Gimmicks versuchen zu finanzieren.
my 2c…
@Tim:
stoff gefällig? lese dir das mal durch
http://www.tobiashieb.de/forherde-bekommt-jede-sekunde-neue-mitglieder
@gmxler,
ist bekannt. Ist eben bloß schade, dass es gerade vom Hieb kommt.
@gmxler
Danke, super interessant und ich baue gleich mal einen Artikel draus. der Kunath wieder… Einmal im Sumpf, immer im Sumpf…
@welzi
Hat es mit Hieb etwas auf sich?
@Tim,
am besten die befragst mal google zu Tobias Hieb. Wie gesagt, schade, dass gerade er es aufgedeckt hat oder eben nicht.
Der Bursche hat vor kurzen übrigens eine Mitarbeiter-Gastrolle beim Kunath gegeben. Diese war sehr kurz, eventuell hat es dem Kunath ja nicht gefallen, wenn Mitarbeiter Copy/Cut Projekte kopieren.
PS: Nur eine Annahme meinerseits.
Cooles Thema anscheinend. Ich schmeiß mal Google an und schreib was dazu