Gerade habe ich den 4. Teil der Blog Serie von Burkhard Schneider „Was mir an Business Plänen fehlt“ gelesen. Er wird als Unternehmensberater und Autor des Wirtschaftsblogs best-practice-business.de/blog vorgestellt. Ehrlich gesagt frage ich mich spätestens jetzt, wer diesen Mann als Experten bloggen lassen kann und ob er den Fokus Internet miteinbezogen hat oder eher die klassische Gummibärchenfabrik. Da moniert Burkhard allen Ernstes:
„…dass die Gründer zu selten externe Experten um Hilfe bitten, um exakte Zahlen und Informationen zu erhalten.“
Also erstens sollte der Gründer seinen Markt perfekt (oder nahezu) kennen und zweitens hat der Gründer nicht so viel Geld in der Anfangsphase, wenn es darum geht einen Businessplan zu erstellen (was eine sehr langwierige Aufgabe sein kann). Aber auch dafür weiss Burkhard einen Rat:
„Dabei können die Kreditinstitute und Steuerberater meistens mit sehr guten Marktanalysen und Berichten zu kleinen Preisen dienen.“
Sicher! Also ich weiss nicht welche Banker, geschweige denn Steuerberater, ein typischer Gründer hat. Deswegen mal ein Beispiel von mir: Meine Banker ist 56Jahre alt, nutzt das Internet nur extrem sporadisch. Mein Steuerberater ist 54 Jahre alt, hat 4 Kinder, ein absoluter Experte auf seinem Gebiet und nahezu unschlagbar, aber das Netz nutzt er nur für E-Mails oder um günstig Urlaub zu buchen. Sonst kaum. So. Und diese beiden soll ich also (als Gründer) bezahlen, damit sie mir für kleines Geld erklären, wie mein Markt (Internet) aussieht und funktioniert?! Ein super Lacher, mein Banker wird schmunzeln und mein Steuerberater hat den Begriff „kleines Geld“ noch nicht einmal in seinem Wortschatz!
Da packe ich mir wirklich an den Kopf. Experte heisst doch Ahnung haben, oder? Ahnung orientiert sich an der Realität und nicht an seiner eigenen kleinen Welt.
Und es wird noch krasser. Natürlich muss man als Gründer wissen für wen man produziert, aber Burkhard fordert noch mehr:
„Und genau deshalb ist ein detaillierte Kundenanalyse existenziell wichtig. Ich kenne Gründerinitiativen, die keine fachkundige Stellungnahme abgeben, bevor der Gründer nicht mindestens 50 Kundenbefragungen durchgeführt hat.
„
Ok, das heisst der Gründer zieht also seinen Banker und Steuerberater hinzu, kauft von denen eine Analyse seine Marktes, führt dann noch mindestens 50 Kundenbefragungen durch, natürlich alle mit einem umfangreichem Fragebogen, besser Fokusgruppen unter Laborbedingungen, wertet alles wissenschaftlich aus und erstellt dann den Plan…
Lieber Gründer, bitte, mach es nicht so, wie der Burkhard das sagt, denn Du kannst Dir sicher sein, dass genau dann jemand andere schneller sein wird. Und merke, auch Unternehmensberater wissen anscheinend nicht alles, vielleicht auch der Grund, warum sie kein Unternehmen haben, sondern nur beraten. Im Zweifelsfall wurde halt anders umgesetzt als beraten wurde. Eine schöne Welt, oder?
Ein Hip-Hopper würde jetzt sagen: WORD!
Bin ich aber nicht, deshalb: richtig so.
Mir ist gestern aufgefallen, dass der Blog bei mir die gleichen Emotionen auslöst, wie eine Folge Southpark.
Wunderschöne Stereotypen.
Einfach herrlich.
Danke.
Fake on:
Auschnitte aus einer Fragesession nach einer BP Präsentation vor potentiellen Investoren:
Investor (I): Woher haben Sie denn die Daten für Ihre Markanalyse?
Gründer (G): Von meinem Steuerberater und meinem Bankberater.
I: Wielange sind die denn schon in Ihrem Markt tätig, wieviele Kunden betreuen die Herren aus ihrem Bereich?
G: Ähm….langes schweigen….mich?
Fake off
Da wird doch sofort investiert!
Nein, aber mal ernsthaft. Vom Gründer kann man glaube ich guten Gewissens erwarten, dass er der Experte in seinem Gebiet ist. Wenn man als Investor nicht den Eindruck hat, dass der Gründer etwas taugt, weiss was er tut, dann investiere ich doch nicht. Und ob er seine Aussagen von Experten(!) bestätigen lässt oder nicht. Nun ja, der Investor sollte das ja eigentlich beurteilen können und ER(!) sollte im zweifelsfall externe Berater hinzuziehen. Aber vielleicht ist das auch nur ein kluger Schachzug um die Kosten zu verlagern?
Der VC muss sein Investment gegenüber seinen Investoren, der BA gegenüber sich selbst und evtl. ihrem(seiner) Mann(Frau) rechtfertigen. Diese Rechtfertigung hat hierbei der Gründer zu liefern und zwar in Art und Umfang die der Investor wünscht. Natürlich auf Kosten/Zeit der Gründer. Insbesondere eine Finanzierung durch einen VC kann hier ganz schön Zeit und auch Geld kosten.
Wenn das Invetment den Bach runter geht muss das es anhand dieser Daten trotzdem „Sinn“ gemacht haben zu investieren.
Mein Verhältniss zu „Experten“ ist leider schlecht, es gibt einfach zu wenig wirklich Gute. Um Erfahrungen zu machen muss man sich einfach auch mal SELBST die Finger verbrennen, also einen Fehler machen. Leider darf ein Experte in D das nun gerade nicht;)
Das Problem sehe ich auch, der Mangel an „Experten“. Und gerade ein Gründer wird es da schwer haben, um auf die richtig Guten Zugriff zu haben.
Meistens ist es aber auch so, dass der BA/VC über soviel Wissen verfügt, um den Markt gut genug einschätzen zu können (ansonsten sollte er lieber die Finger davon lassen
).
Also wenn man mal als Gründer den Laden vor die Wand fährt, salopp gesagt, kann das passieren. Finde ich auch nicht so tragisch, es sei denn es steckte kriminelle Energie dahinter. Man sollte nur immer wieder aufstehen und was daraus lernen.
Ist bei dir noch ne’ (halbtags)Stelle frei, Tim? Endlich mal jemand der Ahnung hat!
btw: http://static.pe.studivz.net/Img/logo.png
Ist das Selbstironie?
Fänd ich ja sympatisch, aber ich glaube die meinen es Ernst?
Man… in dieser Web 2.0 Welt ist das immer so schwer zu unterscheiden! Ich dachte ja auch mycornflakes usw. wollen mich auf den Arm nehmen.
„Also wenn man mal als Gründer den Laden vor die Wand fährt, salopp gesagt, kann das passieren. Finde ich auch nicht so tragisch,..“
sehe ich genauso, wichtig ist nur, dass man dabei lernt warum das Ding den Bach runter gegangen ist. Den Fehler macht man beim nächsten Mal (hoffentlich) nicht wieder;)
Auch wenn es etwas platt klingt, aber: Wir alle können nur deshalb laufen weil wir EINMAL mehr aufgestanden sind als hingefallen.
naja. genau das sind halt leider die leute, mit denen man sich normalerweise auseinandersetzten muss, wenn es darum geht, geld aufzustellen. insofern fand ich den blogeintrag gar nicht so uninteressant. genau das sind einfach die fragen, mit denen man sich bei verhandlungen auseinandersetzen muss. meiner erfahrung nach werden dann aber „kunden-befragungen“ nicht nach ihrer „wissentschaftlichkeit“ abgeklopft, aber man muss halt irgendwas in der hinterhand haben, um souverän aufzutreten.
Es ist einfach fantastisch, dass alle zehn Jahr das „Spiel“ von neuem losläuft. Die Jungs, die noch nicht die New Economy erlebt haben, wissen, wovon ich spreche. Der Rest wird es nach dieser Blase wissen
Lieber Tim, ist Dir der Steuerberater aufgezwungen worden? Hast Du schon etwas davon gehört, dass es viele Mentoren gibt, die gerne helfen, wenn man sie fragt. Und wer sich in seinem Umfeld wirklich auskennt, der findet auch solche Leute.
Noch viel Spass bei Deinem „jugend forscht“-Projekt.
@Burkhard,
wenn etwas in die Kategorie „Jugend forscht“ passen würde, dann ihre Ratschläge.
Denn die Gründer, die ihren Ratschlägen folgen würden, könnte man dann ein Jahr nach der Idee fragen : Forscht ihr noch, oder verdient ihr schon ECHTES Geld?
PS: Lass mich raten, du hast nicht ein Projekt, wo du PRAKTISCH Geld verdient?!
Lustig, ich finde Burkhards Ratschläge sehr gut. Ich als Gründer fühle mich jedenfalls sehr gut unterstützt! Können das Andere überhaupt beurteilen??
Warum den Steuerberater usw. als absolut betrachten? Man könnte ja weiterdenken…
Hi Burkhard,
danke für Deinen Kommentar. Der Steuerberater ist mir natürlich nicht aufgezwungen worden, aber er ist ein Fast-Genie in seinem Gebiet, von daher passt er perfekt.
Ich glaube ich muss Dir aber widersprechen. Der typische Gründer hat nicht dass Umfeld, dass Du ihm gerne zuschreiben möchtest und darum geht es. Zudem hat der typische Gründer keine Zugang zu qualifizierten Mentoren & Wissen bevor(!) er seinen Businessplan aufgestellt hat. Von daher finde ich Deine Argumentation als nicht passend.
Wenn Du Dir die Mühe machst, hier zu lesen und auch das „about“ etc. hättest Du festgestellt, dass der Begriff „jugend forscht“ sicherlich nicht passend ist. Auch das passt leider ins Bild der „flachen Recherche“ und Weltansicht, die nicht der Realität entspricht.
Das finde ich schade und, das tut mir leid, auch unqualifiziert, vor allem von einem „Unternehmensberater“ etc.
„…Ich glaube ich muss Dir aber widersprechen. Der typische Gründer hat nicht dass Umfeld, dass Du ihm gerne zuschreiben möchtest und darum geht es. Zudem hat der typische Gründer keine Zugang zu qualifizierten Mentoren & Wissen bevor(!) er seinen Businessplan aufgestellt hat. Von daher finde ich Deine Argumentation als nicht passend….“
Es gibt mehr als 20 Businessplanwettbewerbe in Deutschland, Mentoren und Coaches werden vermittelt (bevor der Businessplan fertig ist)!
@Martin
Burkhard sprach aber u.a. von „Steuerberater und Banker“ und das kann ich nicht ernst nehmen! Aber es könne ja gerne hier Gründer schreiben, die von Ihrem Steuerberater & Banker Zahlen gekauft haben. Ich befürchte aber, dass deren Anzahl sich schon fast im negtiven Bereich befindet
Hat schon mal jemand gehört, dass ein Gründer das so gemacht hat? Wenn ja, welcher? ( ausser die mycornflakes Macher vielleicht
)
Hach, Burkhardts Kommentar erinnert mich so schön an Früher.
Der UB weiss alles besser und darf alles in Frage stellen. Aber wehe wenn mal jemand anders was besser weiss, ja dann ist man gleich angep….
Habe gestern aber mal meinen Steuerberater gefragt, der hat sich weggeschmissen vor lachen:)
hmm, sicherlich fragwürdig ob mein steuerberater da ein große hilfe ist. aber über einen wertvollen kontakt bekamen wir marktdaten zu unserem projekt von der deutschen bank und mckinsey. abgesehen davon, dass die daten jeweils keine 2 stunden nach anfrage per mail eintrafen, waren sie obendrein sehr interessant und gut aufbereitet. als anti-ub und anti-banker war ich äußerst beeindruckt!
aber der entscheidende punkt wird eben dieser kontakt gewesen sein, den wir dafür nutzen konnten. anderenfalls wären die daten sicherlich niemals bei uns gelandet.
fazit: kann tatsächlich überaus hilfreich sein, problem ist jedoch – wie hier schon angesprochen – dass einem beim start oft die entscheidenden kontakte und partner fehlen, um aussagekräftige daten zu kommen.
Mein Steuerberater lässt sich seine E-Mails ausdrucken, da er mit der Maus vom Computer nicht klar kommt…
@Charles
Genau das denke ich auch. Bei einem „normalen“ Gründer „springen“ weder der Banker noch der Steuerberater. Von daher liegt Burkhard völlig falsch.
Hallo Tim,
ich finde es spannend, dass Du austeilst, aber nicht einstecken kannst.
Dein About habe ich gelesen, aus dem konnte ich aber nicht entnehmen, wie Dein Name ist und was Du bisher gemacht hast. Habe ich etwas überlesen?
Ich habe meinen Artikel nicht speziell für Web StartUps geschrieben, aber ich finde es spannend, dass das hier allgemeingültig angenommen wird. Wo habe ich das behauptet? Triffst Du immer so schnell Annnahmen, zerrst einzelne Sätze aus dem Zusammenhang und bastelst Dir damit deine Wunschwelt?
Gerne will ich Dir ein Beispiel nennen, in dem der Gründer sehr gut gefahren ist, in dem er erst seine Idee entwickelt hat und dann den passenden Steuerberater gesucht hat. Es war ein Zahnarzt und nach genauer Recherche hat er festgestellt, dass es im Umfeld von 50 km mehr als 1.000 Steuerberater gab, aber nur drei, die sich auf seine Zielgruppe spezialisiert haben.
Dieser spezialisierte Steuerberater hatte ein geniales Netzwerk. Er verhalf ihm zu einem Lieferanten, der den zweiten Zahnarztstuhl (Anschaffungskosten über 30 TEUR) in einer gebrauchten Version kostenlos mitlieferte. Dieser Steuerberater hat sich alle drei Monate mit seinem Mandanten zusammengesetzt und Optimierungspotenziale besprochen, bis der Zahnartz zu den Top 10 in seiner Region gehörte.
In vielen Fällen ist der Steuerberater das, was der Hausarzt im privaten ist. Nach meiner Erfahrung haben nur 5 % der Unternehmer den Steuerberater, der zu ihnen passt. Aber soll man deshalb gleich aufgeben, nur weil man auf Anhieb nicht den richtigen gefunden habe?
Und dieser Zahnarzt hat sogar einen Banker gefunden, der auf Zahnärzte spezialisiert war. Dieses Gespräch war so schnell und effektiv wie selten ein Bankgespräch.
Ich gebe zu, dass im Internetbusiness vieles anders läuft, aber längst nicht alles.
@Burkhard
Aber genau diese Sachen laufen im Internet Business anders, wie Du hier auch an den Kommentaren erkennen kannst. Und ich steck doch ein, ich höre mir doch Deine Sachen an
Im 5. Teil stellst Du ja auch dar, dass Deine Aussagen nicht allgemeingültig sind, vielleicht hat Dich das Feedback von hier dazu inspiriert
Die Kernaussage des 5. Teils finde ich allerdings sehr gut und die kann ich unterstützen. Hier der Link für alle:
http://enable.ftd.de/best-practice-business/2008/02/21/was-mir-bei-vielennbusiness-planen-fehlt-teil-5/
„Es war ein Zahnarzt und nach genauer Recherche hat er festgestellt, dass es im Umfeld von 50 km mehr als 1.000 Steuerberater gab, aber nur drei, die sich auf seine Zielgruppe spezialisiert haben.“
Im Verhältniss zu Internetprojekten würde ich Zahnarzt schon als „gängigen“ Beruf bezeichnen und trotzdem gibt es nur 3!!! Steuerberater unter über 1000 die sich darauf spezialiesiert haben. Wie groß ist da wohl die Chance einen zu finden, der sich mit Web-Projekten auskennt…
Wenn ich mir dieses schönen Interviews mit den Gründern so ansehe vermisse ich einfach die Begeisterung für das eigene Projekt, dass ist so ein langweiliges teilnahmsloses Gebrabbel ätzend. Wenn die Präsentationen bei den BA/VC genauso emotionslos ablaufen ne ne ne tun mir dann echt leid die Jungs die sich das anhören müssen.
@John
Guter Punkte, damit hinkt Burkhard’s Beispiel ja schon wieder. Warum ist mir das nicht sofort aufgefallen… Egal, geht ja hier nicht um Kleinigkeiten
Viele Präsentation von Gründern laufen leider genauso wie ab, wie ihre Businesspläne geschrieben wurden. Das andere extrem sind teilweise Gründer, die so dick auftragen, dass sie jeglichen Blick für die Realität verloren haben. Dazwischen gibt es nur extrem wenig.
Hallo John,
ich kenne einige Steuerberater, die sich Ende der Neunziger im Rhein-Main-Gebiet (da war doch was
) auf Webunternehmer spezialisiert haben. Das ist Ihnen aber nicht gut bekommen, denn die meisten Mandanten waren ein Jahr später nicht mehr existent.
Und wenn ich mir die kürzlich erschiene Webgründerstatisik bei deutsche-startups anschaue, dann sind die Gründungszahlen nicht so klasse, dass jetzt in jeder Stadt zehn Steuerberater auf Webgründerjagd gehen sollten
Etwas leichter ist es dann schon, einen Steuerberater zu finden, der nicht nur, aber auch eine gewisse Anzahl an Webgründern betreut. Das ist ja dann auch schon etwas Wert. Vielleicht findet man keinen Partner vor Ort, aber das muss heut ja kein knock out Kriterium sein.
Ich finde es immer wieder verwunderlich, dass viele Gründer aufgeben, bevor sie richtig anfangen zu suchen. Blöd ist dann nur, wenn der Gegenüber besser Bescheid weiss als einer selbst. Und genau diese Botschaft wollte ich im 4. Kapitel weitergeben.
Denn ein mir bekannter Banker, der der Gründungspezialist für die gesamte Rhein-Main-Region ist. verzweifelt immer wieder daran, dass die Gründer weniger über den Markt wissen als er. Ihr könnt Euch vorstellen, wie groß das Vertrauen dann in solche Jugend-Forscht-Truppen ist.
Hallo Burkhard,
ich glaube die Blase 1.0 kann man hier nicht heranziehen. Denn wie Du geschrieben hast:
“Es war ein Zahnarzt und nach genauer Recherche hat er festgestellt, dass es im Umfeld von 50 km mehr als 1.000 Steuerberater gab, aber nur drei, die sich auf seine Zielgruppe spezialisiert haben.”
Das heisst, selbst wenn ich kein Webunternehmen gründe, sondern eine Zahnarztpraxis, dass ich dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit im Umkreis von 50km 333 Steuerberater konsultieren müsste, bevor ich den Richtigen finde. Ich denke das ist ein nicht zu unterschätzender Aufwand.
Wenn man jetzt noch Deine Argumentation hinzunimmt, dass viele Steuerberater sich nicht mehr auf Webgründungen spezialisieren, dann wäre die Wahrscheinlichkeit ja noch geringer (es gibt mehr Zahnärzte als Startups / Startup-Gründer, oder irre ich mich?)
Das Beispiel mit Deinem Banker kann ich nachvollziehen, an seiner Stelle wäre ich auch nicht gerade begeistert. Ich denke aber, dass Dein Bekannter da eher ein „Ausnahmetalent“ ist.
Guten Morgen Burkhardt,
wie Du an meinen anderen Postings sicherlich gesehen hast bin auch ich kein grosser Fan der derzeitig so „hochgelobten“ Gründer. Das grosse Problem das ich derzeit sehe, ist das viele darauf hoffen aufgekauft zu werden, da man sich einfach keine Gedanken macht womit man Geld verdienen kann (Werbung betrachte ich hier eher als Feigenblatt) in vielen Fällen gibt es wohl auch kaum eine Möglichkeit dazu.
Durch den Erfolg von stdvz haben viele Gedacht na wenn der D. das kann dann kann ich das auch. Ist wohl so wie bei DSDS ohne Ansterengung brühmt(reich) werden. Das ist sicherlich auch einer der Hauptgünde warum sie viele wieder aufhören; hat eben nicht geklappt mit dem schnellen Geld also einfach weiterstudieren.
Bezüglich des Bankers kann ich Tim nur zustimmen, LEIDER;)
Zahlen von DS würde ich nicht so einfach als Massstab nehmen, dafür sind die Schreiber dort zu sehr Teil dieser „Jugend forscht“ Truppe.
Deinen Banker kann ich nur zu gut verstehen, mir geht es häufig auch nicht anders! Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass viele Gründer aber auch aufrund ihres Alters häufig sehr „Beratungsresistent“ sind. Viele können häufig nicht glauben das es im „wirklichen Leben“ eben so ist;)